Ärzte

Lesen und Schreiben in Ihrer ärztlichen Praxis

Als Arzt werden Sie regelmäßig mit dem Problem schulischer Entwicklungsstörungen konfrontiert. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie Kinderärztin oder Kinderarzt mit dem Schwerpunkt Kinderheilkunde sind oder sich eher mit dem Bereich der Jugendmedizin befassen. Auch Fachärzte für Allgemeinmedizin sind mit der Thematik konfrontiert, wenn Eltern Sie aus einem eigenen Behandlungsverhältnis kennen, ihnen vertrauen und sie deshalb zum Beispiel auf Probleme beim eigenen Nachwuchs ansprechen.

Zu den häufigsten schulischen Entwicklungsstörungen, die Eltern beunruhigen, gehören Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Die Kinder machen immer wieder auffällig viele Rechtschreibfehler und beherrschen die Rechtschreibregeln auch nach intensivem häuslichen Üben nicht.

Ihre Vorteile mit schreib.on auf einen Blick:

 wissenschaftlich normierter Online-Rechtschreibtest

Durchführung ohne speziellen personellen Aufwand

schnelle Durchführung

komfortable automatische Auswertung

detailliertes und umfangreiches Gutachten

sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: nur 9,50 Euro inkl. MwSt. pro Testkennung 

Manchmal sprechen Erziehungsberechtigte die Thematik während der Diagnostik bei einer Vorsorgeuntersuchung an. Konkret sind hier etwa U9, U10, U11 oder die J1 und J2 zu nennen, die der Früherkennung bestimmter Defizite bei Kindern und Jugendlichen dienen. Insbesondere die Vorsorgeuntersuchung bzw. Früherkennungsuntersuchung U10 und auch die U11-Untersuchung sollen eine mögliche Rechtschreibschwäche aufdecken, sodass die Thematik hier zwangsläufig zur Sprache kommt. 

Je nach Ausprägung bestehender Symptome kann es aber auch sein, dass Rat suchende Eltern mit dem Kind gezielt in Ihre Praxis kommen, weil sie in der Schule und zu Hause Probleme beim Lesen und Schreiben beobachten. Oft haben sie bereits Begriffe wie LRS, Legasthenie oder Dyslexie im Kopf und sind verunsichert oder befürchten ein nicht normgerechte geistige Entwicklung ihres Kindes. Viele haben die Vermutung, dass körperliche Defizite wie z. B. verminderte Seh- und/oder Hörfähigkeiten hinter den Lese-Rechtschreib-Problemen ihrer Kinder stecken. Durch entsprechende Untersuchungen lässt sich das in vielen Fällen ausschließen. Dann muss Legasthenie oder LRS in Betracht gezogen werden.

Als Ärztin oder Arzt sind Sie nun in mehrerlei Hinsicht gefordert: An erster Stelle steht die Aufgabe, die Eltern zu beruhigen. Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben weder etwas mit einer geringen Intelligenz zu tun, noch sind sie eine schicksalhafte Behinderung, die man hinnehmen muss. Betroffene erwarten nicht nur Gewissheit über eine Diagnose, sie wünschen sich von Ihnen auch umfangreiches Wissen auf einem Gebiet, das streng genommen nicht zur Domäne der Medizin gehört. Denn offiziell ist Legasthenie keine Krankheit. Dennoch ist es wichtig, betroffenen Eltern und Kindern eine fachlich fundierte Orientierung zu bieten und einen Hinweis auf eine wirksame, pädagogische LRS-Therapie geben zu können.

Diagnostischer Rechtschreibtest schreib.on

Mit dem Online-Rechtschreibtest schreib.on können Sie schnell und zuverlässig prüfen, ob und in welchen Bereichen des Schriftspracherwerbs Defizite vorliegen, und den Eltern entsprechende Hilfestellung bei der Suche nach einer geeigneten pädagogischen Therapie für Ihr Kind geben. Denn Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben wirken sich nach und nach auf alle schulischen Fächer aus, sogar auf Mathematik. So stellt sich eine vermeintliche Dyskalkulie, also eine Rechenschwäche, bei einer gezielten Untersuchung nicht selten als mangelnde mathematische Lesekompetenz im Rahmen von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten heraus. 

Sind Lese- und Rechtschreibkompetenzen nicht ausreichend vorhanden, ist eine möglichst frühe Intervention gefragt, da Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten unbehandelt im schlimmsten Fall tatsächlich zu körperlichen und/oder psychischen Störungen führen können.

Ursachen für schulische Schwierigkeiten

In Ihrer Sprechstunde wollen die Eltern von Ihnen wissen, worin die Ursache für die Schwierigkeiten ihres Kindes liegen, ob es eine LRS oder Legasthenie hat und wie man ihrem Kind dabei helfen kann, seine Schwierigkeiten in der Rechtschreibung zu überwinden. Sie erhoffen sich, durch Ihre ärztliche Untersuchung bzw. Diagnostik Klarheit zu gewinnen. Da selbst Fachleute mit einem reichen Erfahrungsschatz einem Kind nicht ansehen können, woher die besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben kommen, ist es unerlässlich, eine Reihe von Untersuchungen durchzuführen, um die richtige Diagnose zu stellen.

Wurden körperliche Defizite beim Hören bzw. Sehen sowie psychische Probleme ausgeschlossen, gibt der diagnostische Rechtschreibtest schreib.on zuverlässig, objektiv und detailliert Auskunft darüber, ob und in welchem Umfang das Kind Probleme mit der Rechtschreibung hat. 

Da Lesen und Schreiben Hand in Hand erlernt werden, kann von Schwierigkeiten im Rechtschreiben auf Schwierigkeiten im Lesen geschlossen werden. Je nach Ausprägungsgrad bezeichnet man diese Schwierigkeiten als Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie oder Dyslexie. Alle Begriffe bzw. deren Definitionen beschreiben Defizite in der Rechtschreibung und im Lesen, mit gestörtem Wörter- und Textverständnis bzw. Sprachverständnis.

Ob im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen wie der U10 bzw. U11 oder weil Eltern sich zu einem anderen Zeitpunkt Sorgen um die schulische, berufliche und persönliche Entwicklung ihres Kindes machen: Eine Überprüfung der Rechtschreibleistungen mit dem diagnostischen Rechtschreibtest schreib.on schafft in jedem Fall Klarheit.

Vorteile des diagnostischen Rechtschreibtests schreib.on

Der Online-Rechtschreibtest schreib.on wurde vom Hamburger Testautor Dr. Peter May entwickelt, der bereits den Papier- und Bleistift-Test Hamburger Schreibprobe (HSP) konzipiert hat. schreib.on basiert auf dem von Frith und Günther in den 80er-Jahren entwickelten Schriftspracherwerbsmodell. Die meisten Wissenschaftler und Pädagogen gehen demnach davon aus, dass Kinder auf dem Weg zur Beherrschung des Lesens und Schreibens bestimmte Stufen durchlaufen und entsprechende Lernschritte absolvieren müssen. Einzelne Kinder benötigen mehr Zeit, um eine bestimmte Stufe  zu erreichen, andere kommen schneller voran. Alle Kinder sind jedoch – unter Umständen mit zusätzlicher pädagogischer Förderung – in der Lage, sich nach und nach geeignete Zugriffsweisen für die Schreibung der Wörter anzueignen und bisher nicht oder nicht vollständig vollzogene Lernschritte nachzuholen.

 schreib.on liefert Ihnen sofort nach Abschluss des Tests übersichtlich detaillierte Ergebnisse zum aktuellen Lernstand der Testperson im Bereich der deutschen Rechtschreibung. Defizite beim Schriftspracherwerb der betroffenen Kinder oder Jugendlichen werden als Diagramm und ausführliches Wortgutachten dargestellt. Beide basieren auf unterschiedlichen Aufgabenformaten zu Einzelwörtern, aber auch ganzen Sätzen.

Etwaige Defizite, die zu den Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten führen, werden so deutlich, indem ausgeführt wird, welche Stufen des Schriftspracherwerbs die Testperson bereits erklommen hat und welche nicht. 

Einfache Durchführung und automatische Auswertung

schreib.on lässt sich ohne pädagogische Betreuung oder personellen Aufwand sehr einfach an einem PC mit Internetanschluss durchführen. Das Kind oder der Jugendliche führt den Rechtschreibtest mit schreib.on nach einer kurzen Einweisung komplett selbstständig durch. Testwörter und -sätze werden vom Programm vorgesprochen und visuell durch Illustrationen unterstützt. Sie müssen nicht von einem Testleiter diktiert werden. Weitere Untersuchungen wie ein Legasthenie-Test oder ein Intelligenztest sind nach der Diagnostik mithilfe von schreib.on nicht notwendig.

Gutachten unmittelbar nach Abschluss des Tests

Auch die anschließende Auswertung erfolgt vollautomatisch. Unmittelbar nach Abschluss des Tests wertet das System die Schreibungen vollautomatisch aus und erstellt das Gutachten, das Sie in Form einer PDF-Datei unbegrenzt oft abrufen und ausdrucken können.

Neben den detaillierten Ergebnissen liefert das Gutachten auch Hinweise für eine erfolgreiche individuelle pädagogische Förderung und zeigt auf, in welchen Bereichen die schnellsten Lernzuwächse erzielt werden können. 

Wenn Sie die Diagnose mit dem Rechtschreibtest schreib.on nicht in Ihrer Praxis übernehmen möchten, können Sie die Eltern auch an ausgewählte Förderinstitute verweisen, die mit schreib.on arbeiten, um die Leistungen und Fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern im Fach Deutsch bei Verdacht auf LRS oder Legasthenie vor Beginn einer außerschulischen Förderung zu ermitteln. Die Behandlung der Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Legasthenie kann so ganz gezielt erfolgen. 

Hier bildet das Ergebnis von schreib.on die Grundlage für die inhaltliche Gestaltung einer Förderung bzw. Therapie bei LRS, Legasthenie oder allgemein bei Schwierigkeiten mit dem Lesen und der Rechtschreibung. Eine systematische Förderung mit gezielten Übungen kann deutliche Verbesserungen der Lese- und Schreibfähigkeit betroffener Kinder erzielen.

schreib.on kennen lernen

Sollten Sie schreib.on noch nicht kennen, können Sie sich die Funktionsweise mittels der Demoversion anschauen. Sie werden schnell merken: schreib.on ist viel mehr als eine bessere Rechtschreibprüfung. Der Rechtschreibtest ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Er eignet sich von der Früherkennung von Lese- und Schreibdefiziten bis zur Diagnose einer schweren Legasthenie beziehungsweise Lese- und Rechtschreibstörung nach der ICD-10, die das Leben der Betroffenen bereits massiv beeinträchtigt.

Der Online-Rechtschreibtest schreib.on lässt sich sehr einfach und komfortabel durchführen. Sie müssen sich nicht mühsam mit der Auswertung vertraut machen, sondern können das umfangreiche Gutachten unmittelbar nach Abschluss des Tests als PDF-Datei abrufen und ausdrucken.

Konkrete Informationen zur Auswertung und den statistischen Grundlagen der Normierung finden Sie unter dem Menüpunkt Test > Wissenschaftlicher Hintergrund.